Darum geht es mir


Liebe Freunde

 

Es geht mir um eine gute Welt.

Für mich ist eine gute Welt eine Welt mit glücklichen Menschen. Möglichst viele Menschen sollen möglichst glücklich sein. Wie erreichen wir eine solche Welt?

 

Diese einfache Bemerkung erlaubt uns zu sagen, worin eigentlich Intelligenz besteht. Als "Intelligenz" können wir die Fähigkeit bezeichnen, das eigene Befinden zu verbessern. Denn im eigenen Befinden steckt der einzige Wert, den zu erstreben sich lohnt. Intelligenz ist also nicht so etwas, wie es die nicht sehr klugen Anhänger der KI (der künstlichen Intelligenz) meinen, etwas, das uns erlaubt, möglichst gut Go spielen zu können. 

 

Rational wäre es, nur für mein eigenes Wohlbefinden zu sorgen. Dazu gehört zu haben, was mir im Leben Freude macht. Dazu gehört frei zu sein von schlimmem Übel. Dazu gehört aber auch das Wohl vieler anderer. Denn die Natur hat mich nicht nur als Egoisten geschaffen, sondern auch als hilfsbereites Wesen. Ich möchte auch gut sein. Gutes tun gibt meinem Leben Sinn und Freude!

 

Was ist gut? Freude mehren und Übel verhindern! Alles andere ist nur Mittel zum Zweck!

 

Doch es braucht auch eine geistige Revolution. Was wir Menschen alles glauben oder auch nicht glauben, geht auf keine Kuhhaut. Diese Kritik betrifft nicht nur uns Menschen im Alltag. Es betrifft vor allem auch die gesamte Geisteswissenschaft und insbesondere die Philosophie. Während vieler Jahrhunderte, vielleicht schon seit je, haben wir missliebige Menschen mit unerhörter Grausamkeit ins Jenseits befördert, auch wir Christen! Kennen Sie einen Philosophen, der dies kritisiert hätte?

 

Vor allem in der Philosophie befassen wir uns mit erkenntnistheoretischen Fragen. Aber wie wir erkennen, was wir als Grundlage für unser Wissen brauchen und worin Wissen überhaupt besteht, haben erst die Wenigsten von uns begriffen. Auch korrektes, logisches Denken bereitet uns viel Mühe, sogar den Logikern.

 

Eine klare Erkenntnis: Wir sind frei; mit anderen Worten, wir sind auf Grund unserer Natur, unseren inneren Anlagen, ganz auf uns selbst gestellt. Wir kennen kein höheres Wesen, das uns sagt, wie wir uns verhalten oder wie wir denken sollen. Ja, auch alle Logik und Mathematik mit ihren Regeln sind unser eigenes Werk!

Indem wir dies begreifen, vollenden wir die Aufklärung. Lesen Sie meine Ausführungen unter "Aktuelles".

 

Gedanken zum Guten: Als Erstes müssen wir erkennen, was für ein sonderbares Wesen wir Menschen überhaupt sind. Leicht gesagt, schwer getan! Noch immer halten uns viele für die Krone der Schöpfung. Etwas Besonderes sind wir tatsächlich. Worin aber liegt dieses Besondere?

Näheres zu uns selbst finden Sie unter "Mensch".

 

Um uns selbst zu verstehen, müssen wir auch den Erkenntnisprozess verstehen. Was heisst "wissen"? Was ist "wirklich"? Wie erwerben wir Wissen? Wie denken wir richtig?

Näheres zu dieser Frage finden Sie unter "Wissen".

 

Video

Sie finden hier erste Videos zu erkenntnistheoretischen Fragen. Weitere Videos werden folgen.

 

Noch etwas Grundsätzliches: Ich glaube nicht, dass wir eines Tages alles wissen werden. Dazu ist unser Verstand wohl nicht geschaffen. Schon unser eigenes, subjektives Erleben mit seiner Lust und seinem Leid werden wir mit Hilfe äusseren Wissens vermutlich nie erklären können. Wie steht es mit dem angeblich "Übernatürlichen"? 

 

Vieles, was wir wissen könnten, wissen wir noch nicht. Manches vermute auch ich erst. Wenn Sie mich auf Fehler in meinen Ausführungen hinweisen, bin ich dankbar.

 

Noch etwas. Wir Menschen, wir alle, glauben. Wir müssen glauben! Wir dürfen auch glauben. Aber wir sollten Glauben und Wissen nicht durcheinanderbringen.